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Pressemitteilung

Frühchen und Mehrlinge sind öfter von angeborenen Herzfehlern betroffen

30.04.2011

Eines von 100 Neugeborenen kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Mehrlingsschwangerschaft, Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht waren dabei doppelt so häufig vertreten wie im Bundesdurchschnitt.

Der bei weitem häufigste angeborene Herzfehler mit fast der Hälfte der registrierten Fälle ist der Ventrikelseptumdefekt (48,9 Prozent), bei dem eine Verbindung zwischen den beiden großen Herzkammern besteht, gefolgt vom Vorhofseptumdefekt (17 Prozent), also der Verbindung zwischen linker und rechter Vorkammer, und der Pulmonalklappenstenose (6 Prozent). Bei 39,3 Prozent wurde der Herzfehler bereits pränatal festgestellt, bei drei Viertel dieser vorgeburtlich entdeckten Schädigungen war der Herzfehler stark ausgeprägt.

Dies ist ein Ergebnis der Deutschland-weiten PAN-Studie (Prävalenz angeborener Herzfehler bei Neugeborenen). Die Studie wurde auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) vorgestellt.

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