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Pressemitteilung

Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit 2010

08.06.2010

"Profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Kollegen im Ausland" - unter diesem Motto fördert die Robert Bosch Stiftung seit acht Jahren engagierte Fachkräfte im Gesundheitswesen, die den Schritt über die Grenzen wagen, um neue Impulse und Erkenntnisse für ihr Arbeitsfeld in Deutschland zu erhalten.

Jetzt wurde das erfolgreiche Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit erneut verlängert und geht in die inzwischen fünfte Programmphase. Ab sofort können sich Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen für die Förderung von ein- bis maximal dreimonatigen Hospitationen im Ausland bis Juni 2012 bewerben.

Das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit soll Fachkräfte und deren Einrichtungen unterstützen, innovative Lösungen für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen in Deutschland zu entwickeln. Förderfähig sind Hospitationen, zu deren fachlicher Fragestellung im Ausland neue Ansätze, Ergebnisse oder Konzepte kennen gelernt werden können und deren Ergebnisse nach der Rückkehr in das eigene Berufsfeld einfließen. Die Themen sind frei wählbar, die Zielländer und Gasteinrichtungen auch.

Neben der Förderung freier Hospitationsthemen wird es in der neuen Ausschreibung erstmals einen Fokus auf den Themenbereich Depression und Suizidalität geben. "Zu diesen Themen sollen in den nächsten zwei Jahren in besonderem Maße Hospitationen initiiert und neue Erkenntnisse nach Deutschland gebracht und umgesetzt werden", sagt Prof. Dr. Elke Donath, Leiterin des für die Programmdurchführung verantwortlichen Instituts G-plus. "Während im medizinischen Bereich zu Depression und Suizidalität viel geforscht und entwickelt wird, besteht hier in der pflegerischen Versorgung in Deutschland noch großer Nachhol- und vor allem Handlungsbedarf."

Das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit richtet sich an Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung, die eigen- oder mitverantwortlich Veränderungen in ihrem Tätigkeitsbereich planen, vermitteln oder umsetzen. Dazu gehören neben Pflegenden aus Praxis, Management und Bildung auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe wie beispielsweise Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden oder Diabetesberater. Eine Altersbeschränkung für Bewerber gibt es nicht.

Die Programmteilnahme umfasst einen Zuschuss zu Reise- und Aufenthaltskosten der Hospitation sowie die Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren. Das Institut G-plus, ein Kooperationspartner des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke, berät und betreut Interessenten darüber hinaus bei der Bewerbung und Teilnehmer bei organisatorischen und fachlichen Fragen. Bei der Umsetzung der Erkenntnisse aus dem Ausland können die Teilnehmer seit März dieses Jahres zudem Unterstützung durch renommierte Experten aus Pflege und Gesundheit erhalten.

Bis heute zählt das Programm bereits über 100 Teilnehmer, deren Auslandshospitationen zahlreiche Veränderungsprozesse in deutschen Einrichtungen initiiert haben. Über 80 Erfahrungsberichte zu absolvierten Hospitationen sowie weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Internationalen Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit sind im Internet unter http://www.g-plus.org eingestellt.

Bewerbungen können jeweils zum Ende eines Quartals (31.03., 30.06., 30.09., 31.12.) eingereicht werden.

Weitere Informationen: http://www.g-plus.org

Beratung und Kontakt:

G-plus - Zentrum im internationalen Gesundheitswesen,
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58455 Witten
Telefon: 02302 / 926390
http://www.g-plus.org

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