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Pressemitteilung

Passivrauchen erhöht Gefahren für Kinder

17.01.2008

Besonders passivrauchende Säuglinge und Kinder sind durch rauchende Eltern betroffen, wie eine Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums "Passivrauchende Kinder in Deutschland - frühe Schädigungen für ein ganzes Leben" deutlich macht. Das Ausmaß der Tabakrauchbelastung in Deutschland ist beträchtlich: Über 170 000 Neugeborene jährlich werden bereits im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt, schätzungsweise über 8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher.

Die gesundheitlichen Folgen für passivrauchende Kinder sind vielfältig. So wird der plötzliche Säuglingstod (SIDS) unter anderem mit Tabakrauch in Zusammenhang gebracht. Ferner erleiden Kinder durch Tabakrauch in Innenräumen akute und chronische Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, sowie Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthma bronchiale.

Passivrauchen während der Stillzeit und im Kindesalter erhöht das Risiko unter anderem für ein verzögertes Lungenwachstum, einen eingeschränkten Geruchssinn, Entstehung von Karies bei den kindlichen Milchzähnen, Verhaltensauffälligkeiten und Übergewicht im Kindesalter.

Die Gefahren des Rauchens für das ungeborene Kind umfassen Totgeburten, Frühgeburten, geringeres Geburtsgewicht, kleinerer Kopfumfang und vermindertes Längenwachstum sowie auch die höhere Wahrscheinlichkeit des Tabakkonsums im Teenageralter. Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Haushalt, in dem mindestens eine Person raucht.

www.medizin-aspekte.de

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