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Pressemitteilung

Tag des Kinderkrankenhauses 2007

18.09.2007

"Kranke Kinder gehören zu den dafür ausgebildeten Spezialisten ins Kinderkrankenhaus! Informierte Eltern wissen das, die Fachleute, die kranke Kinder behandeln, fordern es schon lange und zahlreiche Gesundheitspolitiker stimmen uns zu", sagt der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD), Jochen Scheel, zum "Tag des Kinderkrankenhauses" (Sonntag, 23. September 2007): "Dennoch werden immer noch bis zu 40 Prozent aller kranken Kinder und Jugendlichen, die stationärer Versorgung bedürfen, fachfremd in Erwachsenenkliniken bzw. Abteilungen für Erwachsene behandelt."

GKinD arbeite seit ihrer Gründung 1995 zusammen mit Elternverbänden und Fachgesellschaften der Kindermedizin intensiv daran, dass sich dieser unhaltbare Zustand ändere. Gemeinsam mit ihnen hat die GKinD Vorschläge zur Verbesserung der Strukturqualität bei der stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet.

Jochen Scheel: "Unsere Vorschläge werden die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verändern." Sie sehen u.a. vor, dass Kinder und Jugendliche zukünftig ausschließlich in qualifizierten Kliniken bzw. Abteilungen der Kinder- und Jugendmedizin zu versorgen sind. "Das wäre für die stationäre Versorgung unserer jungen Patienten wirklich ein epochaler Fortschritt", erläutert Jochen Scheel. "Nur so können wir eine qualitativ hochwertige, altersgerechte stationäre Versorgung gewährleisten und die fachfremde Behandlung in nicht geeigneten Einrichtungen ausschließen."

Der Vorschlag enthält darüber hinaus Regelungen zu strukturellen Mindestanforderungen, die an eine kinder- und jugendmedizinische oder kinderchirurgische Fachabteilung gestellt werden müssen, um Kinder und Jugendliche adäquat stationär behandeln zu dürfen.

Jochen Scheel: "Wir zeigen unbefriedigende Zustände auf, aber nie ohne gleichzeitig auch einen Lösungsvorschlag parat zu haben. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wenn unsere Vorschläge nicht umgesetzt werden, stellt sich die Frage, ob eine den Bedürfnissen kranker Kinder und Jugendlicher gerecht werdende Versorgungslandschaft in Deutschland wirklich gewollt ist."

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