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Pressemitteilung

Deutsche Kinderhospizstiftung gegründet

11.02.2007

Mit einem feierlichen Festakt ist am Samstag in Olpe die Deutsche Kinderhospizstiftung offiziell gegründet worden. Insgesamt 34 Gründungsstifter zahlten rund 300.000 € ein, um damit die Kinderhospizarbeit langfristig zu sichern.

Bundespräsident Horst Köhler dankte in einem Grußwort den Gründungsstiftern dafür, dass sie mit ihrem Engagement "ein Zeichen der Hoffnung und der Mitmenschlichkeit" gegeben haben. Die Deutsche Kinderhospizstiftung wolle dazu beitragen, dass diese Hilfe auch künftig bestmöglich geleistet werden könne. Er hoffe, "dass es gelingen wird, immer mehr Menschen für das Leid schwerkranker Kinder empfänglich zu machen und zur Hilfe zu bewegen", schrieb das Staatsoberhaupt.

Der Vizepräsident des Bezirksregierung in Arnsberg, Heiko Michael Kosow überreichte dem ehrenamtlichen Geschäftsführer der Deutschen Kinderhospizstiftung, Carsten Kaminski, die Anerkennungsurkunde der Stiftung. Kaminski dankte in seiner Rede den Stiftern der ersten Stunde für die Zeichnung ihres Stiftungsbeitrages. "Die Kinderhospizbewegung ist in sehr hohem Maße auf Spenden angewiesen", sagte er. "Bedingt durch die unterschiedlichsten Katastrophen schwanken die Spendeneinnahmen von Jahr zu Jahr sehr stark. Die Stiftung soll die Arbeit für lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien kontinuierlich sichern. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für diese Arbeit im Sinne der betroffenen Familien engagieren. Wir wünschen uns, dass die Deutsche Kinderhospizstiftung jetzt weiter wächst, damit wir der Zukunft gelassen entgegen sehen können", sagte der Geschäftsführer.

Mit den Erträgen aus der Stiftung soll die Kinderhospizarbeit bundesweit gefördert werden. Zum Stiftungszweck gehören unter anderem: Der Aufbau und Betrieb ambulanter Kinderhospizdienste, die Unterstützung von betroffenen Familien in besonderen Krisensituationen und die Seminar- und Bildungsarbeit der Deutschen Kinderhospizakademie.

Die Deutsche Kinderhospizstiftung wurde vom Deutschen Kinderhospizverein auf den Weg gebracht. Der Verein wurde 1990 von Eltern mit lebensverkürzend erkrankten Kindern gegründet, um den Austausch mit anderen Betroffenen zu ermöglichen und ein stationäres Kinderhospiz zu errichten. Damit wurde der Verein zum Initiator der deutschen Kinderhospizbewegung. Der Verein betreibt 15 ambulante Kinderhospizdienste, zum Teil in Kooperation mit anderen Trägern. Zusätzlich berät und unterstützt er Familien in Krisensituationen. Die Deutsche Kinderhospizakademie bietet bundesweit Seminare und Workshops für betroffene Familien und Interessierte an. Der Verein finanziert seine Arbeit überwiegend durch Spenden.

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