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Pressemitteilung

Initiative Schadstofffreies Krankenhaus

27.11.2006

Viele Medizinprodukte im Krankenhaus bestehen aus PVC, dem der Weichmacher DEHP zugesetzt ist. Aufgrund aktueller Forschungsergebnisse wurde DEHP als entwicklungs- und fortpflanzungsschädigend eingestuft. Dabei sind Medizinprodukte aus sichereren Materialien verfügbar. Krankenhäuser können Ihre Patienten schützen, indem Sie auf PVC verzichten. Die Initiative "Schadstofffreies Krankenhaus" hilft dabei.

In Tierversuchen führte DEHP zu verminderter Fruchtbarkeit sowie verringerter Nieren- und Leberfunktion. Deshalb hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Warnung veröffentlicht, dass insbesondere in der Intensivversorgung von Früh- und Neugeborenen eine DEHP-Belastung wenn möglich vermieden werden soll.

Durch den Verzicht auf PVC-haltige Medizinprodukte können Krankenhäuser nicht nur den Schutz Ihrer Patienten und Mitarbeiter erhöhen. Sondern auch das Krankenhaus als Institution kann von dem Verzicht auf PVC profitieren: So bedeutet besserer Gesundheitsschutz der Kunden eine bessere Dienstleistung des Krankenhauses. Außerdem steigert der Ersatz von PVC das positive Image des Hauses und kann für das Marketing genutzt werden.

Die Initiative "Schadstofffreies Krankenhaus" wird getragen von Health Care Without Harm (HCWH), der European Academy for Environmental Medicine (EAEM) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Diese Partner bieten Krankenhäusern Unterstützung beim PVC-Ausstieg:

Ansprechpartner:
Christopher Garthe
http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/

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