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Pressemitteilung

Deutsche Kinderkrebsstiftung hilft Chancen für Kinder mit Hirntumoren zu verbessern

18.04.2006

Hirntumoren stellen nach den Leukämien die zweitgrößte Gruppe von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen dar. Dies entspricht in Deutschland etwa 400 Neuerkrankungen pro Jahr. Die Diagnose wird oft verspätet gestellt.

Diagnostik, Behandlung und Nachsorge werden kontinuierlich verbessert durch die Zusammenarbeit von Therapiestudien und Referenzzentren im bundesweiten Behandlungsnetzwerk HIT, das die Deutsche Kinderkrebsstiftung mit jährlich 900.000 Euro fördert. Die Diagnose "Hirntumor" wird bei zwei Dritteln der Kinder um mehr als 4 Wochen, bei langsam wachsenden Tumoren zum Teil um Jahre verzögert gestellt, da die häufigsten Symptome nicht rechtzeitig als Leitsymptome eines Hirntumors erkannt werden. Dies trägt zu immer noch vergleichsweise niedrigen Heilungsquoten bei, die bei bestimmten Hirntumorarten unter 50 % liegen und damit weit unter der durchschnittlichen Heilungsrate aller Krebserkrankungen bei Kindern. Problematisch ist auch die Häufigkeit, mit der die Kinder tief greifende Beeinträchtigungen und Behinderungen zurückbehalten. Um die Chancen und die Lebensqualität von Kindern mit Hirntumoren zu verbessern, hat die Fachgesellschaft der Kinderkrebsärzte GPOH mit Unterstützung der Deutschen Kinderkrebsstiftung das Behandlungsnetzwerk HIT aufgebaut, ein interdisziplinäres Verbundforschungsprojekt, in dem sieben überregionale Therapieoptimierungsstudien und fünf Referenzzentren kooperieren. Dadurch wird eine Sicherung und Verbesserung der Behandlungsqualität erreicht, die bundesweit allen hirntumorkranken Kindern und Jugendlichen zugute kommt.

Auch nach erfolgreicher Behandlung stehen viele Familien vor großen Problemen. Die Kinder müssen oft lebenslang mit den Folgen der Hirntumorerkrankung oder auch der Behandlung kämpfen. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung setzt sich für eine umfassende Rehabilitation und Nachteilsausgleich ein, um den Betroffenen ein weitgehend normales weiteres Leben zu ermöglichen.

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